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Zentrum für Holocaust Überlebende
Das „Zentrum für Holocaust Überlebende“ ist
ein warmherziges und liebevolles Zuhause für Überlebende, ein Ort, wo
Überlebende Urlaub machen können, oder auch für Zeiten der Ruhe oder zur
Erholung nach Krankheit nutzen kön- nen. In diesem Zentrum finden viele
Versöhnungstreffen statt und es kommen Gruppen aus Israel und der ganzen Welt,
um sich mit den letzten Zeitzeugen des Holocausts und der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Ein Zuhause für die Überlebenden
Das Haus wurde ursprünglich für Überlebende geschaffen,
die
- alleinstehend sind oder keine Familie haben
- über nicht genügend finanzielle Mittel verfügen
- nicht einwandern möchten, weil sie keine
Anlaufstelle haben
Dieses Haus liegt in Jerusalem und wurde auf lange
Sicht gemietet. Die Bewohner tragen, je nach finanzieller Möglichkeit, zu den
Mietkosten bei. Das Defizit wird von Spenden gedeckt. Verschiedene Holocaust
Überlebende haben einige Jahre in Ner Yaakov gelebt, bis sie schliesslich zu
Familienangehörigen gezogen sind oder von der Regierung ihre eigene Wohnung
bekamen. Andere leben in diesem Haus nun schon mehr als 9 Jahre gemeinsam mit
den Volontären, die sie im täglichen Leben unterstützen.
„Ich
heisse Alexander Kaplan, wurde 1928 geboren und habe das Ghetto in Minsk
überlebt. Am 10. Februar 2004 bin ich aus St. Petersburg nach Israel
eingewandert. Ich war damals sehr schwach und krank. Seit meiner Ankunft lebe
ich im Ner Yaakov Haus und es gefällt mir sehr gut. Ich bekomme viel Hilfe und
Aufmerksamkeit. Aufgrund der guten Fürsorge konnte ich zu Ärzten und in
Krankenhäuser gehen. Jetzt fühle ich mich viel besser und ich bin so dankbar für
die Volontäre. Sie gehen für mich einkaufen und besorgen mir alles, was ich aus
den Geschäften oder der Apotheke brauche. Sie putzen mein Zimmer und kochen
sogar manchmal für mich. Im Haus gibt es eine gute Gemeinschaft und wir helfen
uns gegenseitig in unseren Leben.“
Alexander
(ist umgezogen, er bekam 2009 eine Wohnung von der
Regierung)
„Wir heissen
Raja und Sachar Rotkin. Aufgrund einer Einladung von Inge Buhs sind wir am 11.
Juli 2001 aus St. Petersburg nach Israel eingewandert. Ner Yaakov hat uns wie
eine Familie in ihr gastfreundliches Haus aufgenommen. Die Menschen hier kümmern
sich sehr gut um uns und machen es uns so angenehm wie möglich. Seit unserer
Ankunft haben wir viele medizinische Behandlungen gebraucht. Die Volontäre haben
uns ganz selbstlos zu den ärztlichen Terminen begleitet. Ich hatte verschiedene
Operationen und mein Mann Sachar ebenfalls. Alle Operationen waren sehr
kompliziert. Wenn wir in St. Petersburg geblieben wären, hätten wir nicht
überlebt. Worte können nicht ausdrücken, was Ner Yaakov für uns getan hat – und
wir sind dafür von Herzen dank-bar. Wir wünschen Euch gute Gesundheit und ein
langes Leben!“
Raja
(Raja und Sachar Rotkin leben seit mehr als 9 Jahren im Ner Yaakov Haus)
Urlaub und Ruhe
Holocaust Überlebende und ihre
Familien kommen auf Urlaub und um sich im Ner Yaakov Haus zu erholen.
Zeugnisse:
„Die
Holocaust Überlebenden sind ältere Menschen mit gebrechlicher Gesundheit,
tief verletzt
an Leib und Seele aufgrund ihrer tiefen Wunden aus der Vergangenheit. Sie
brauchen Wärme, Liebe und Aufmerksamkeit. Als Leiter der Israelischen Holocaust
Vereinigung ist es wichtig für mich zu sagen, dass das Ner Yaakov Haus ein
wichtiger und notwendiger Ort ist. Er ist wichtig für die Holocaust Überlebenden,
insbesondere für ein- same Menschen, ob sie nun beständig in diesem Haus bleiben,
zu medizi- nischer Erholung kommen oder als Gäste dieses Haus besuchen.“
„Die Aktivitäten der Volontäre aus Deutschland durchbricht das Stigma der
vergangenen Jahre, das dem deutschen Volk anhaftet!“
Gita Kaufman – Vorsitzende der Vereinigung von Holocaust Überlebenden in Israel
„Wir Überlebende des Holocausts waren sehr froh über die Zeit, die wir in Ner Yaakov
verbrachten. Wir waren froh über die Aufmerksamkeit, die wir bekamen. Für uns
war es eine große Überraschung, dass wir hier Jiddisch sprechen konnten. Wir
sind so dankbar, dass wir die historischen Orte hier in Jerusalem sehen konnten.
Durch die Volontäre haben wir gelernt, die heilige Stadt Jerusalem zu lieben und
jetzt sagen wir: Nächstes Jahr in Jerusalem! Wir segnen Euch!“
Michael and Ida Lewin

Gita Kaufman & Polina
Jana, Chana,
Julia, Inge & Solomon
Erholung nach Krankheit
Zeugnis:
„Ende letzten Jahres kam der stellvertretende Vorsitzende der Schoah-Vereinigung Dr. Sergei
Soushon ins Ner Yaakov Haus. Er blieb dort nach einer offenen Herzoperation und
schweren medizinischen Problemen. Nach zwei Monaten Aufenthalt im Ner Yaakov
Haus und nach verschie- denen medizinischen ärztlichen Behandlungen und
Betreuung des Teams, verbesserte sich sein Zustand und er konnte nach Hause gehen. Heute ist er Gott
sei Dank wieder aktiv in unserer Organisation tätig!“
Gita Kaufman
Sergei im Ner Yaakov Haus bei seiner Geburtstagsfeier -
auf dem Weg der Besserung!
Versöhnungstreffen
Christliche
Gruppen kommen und treffen sich mit Shoah Überlebenden und lernen von ihnen
„Die Gruppe
„Grafted“ hatte das grosse Privileg durch Ihr Projekt die Geschichten der
Überlebenden kennenzulernen. Nun nehmen wir diese Geschichten mit zu den
Nationen. Wir lieben euch alle und wir werden weiterhin für die wichtige Arbeit,
die Ihr tut, beten. Möge Gott euch segnen und euch beschützen!“
Das Grafted Team
„Wir beten
dafür, dass wirklich hilfsbedürftige Überlebende in dieses gemütliche Haus
kommen. Es hat so eine warme, offene Atmosphäre, einfach gesegnet. Möge Gott
diesen Ort als einen Ort für Besucher bewahren, als ein Begegnungsort zwischen
der Welt, den Nationen und Israel. Wir wurden hier sehr gesegnet und unsere
Probleme wurden plötzlich so klein, als wir die Geschichten der Menschen hörten,
um die ihr euch kümmert. Hier geschehen Begegnungen und Treffen, die man sein
Leben lang nicht ver- gisst.“
Sylvia Eisen, Deutschland
„In einigen
Jahren werden keine Überlebenden mehr übrig sein. Ich kann es kaum glauben, dass
junge deutsche Menschen kommen und helfen. Dies berührt mich sehr und tröstet
mich. Wer hätte das gedacht, dass ich hier zusammen mit Deutschen sitzen würde...?“
Aussage eines Schoah Überlebenden
Viele Gruppen und Besucher
Photo Gallery
(Bitte klicken Sie auf die Pfeile, vorwärts und
rückwärts. Dann klicken Sie auf das Thumnailphoto um es zu sehen)
Jüdische Gruppe junger Erwachsener kommt zu Besuch Jüdische Jugend aus Brasilien besucht Ner Yaakov Überlebende mit ihren neuen brasilianischen Freunden Sachar mit einem Gast aus Deutschland Israelische Polizisten sprechen mit Jolanda Richter Tom Glover mit Raja Manfred Wessler mit Jolanda Pavel gibt Inge einen Geburtstagskuss Salomon geniesst die Sukka-Feier Michael mit Chana und Simone - Haben Spass zusammen Deutsche Jugendgruppe besucht Ner Yaakov Deutsche Jugend - Aufmerksames Zuhören Jolanda Landau und Hanna Fish mit den Volontärinnen
Jüdische Gruppe junger Erwachsener kommt zu Besuch
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Feiern: Geburtstage, Feiertage, Schabbat Essen
etc. |
Israelische Polizistin besucht die
Holocaustüberlebenden |
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Offiziere der israelischen Polizei kommen zu Besuch zu den Überlebenden
Jüdische Gruppe:
Holocaust Überlebende erzählten ihre
Geschichten mit einer Gruppe brasilianischer jüdischer Jugendlicher, die nach
einer Reise nach Polen und der Teilnahme am „Marsch der Lebenden“ in Auschwitz Ner Yaakov besuchten.
„Danke für die
freundliche Aufnahme und für das Erzählen eurer Geschichten. Ihr seid alle ein
Beispiel für uns und wir werden euch in unseren Herzen behalten. Wir werden
alles tun, um eure Geschichten weiterzuerzählen. Wir wissen, dass dies unser
Auftrag ist und wir wissen um die Wichtigkeit. Wir lieben euch.“
Von euren brasilianischen Freunden
„Vielen
Dank für diese einzigartige Möglichkeit. Wir alle verlassen euer Heim als andere,
bessere Menschen! Die Mitzvah war eure, nicht unsere!“
Mit viel Liebe, Eduardo W., Brasilien.
Rifka Gross:
„Sie konnten uns alles nehmen, aber nicht unseren Glauben! Unser Glaube hat uns
nach Hause gebracht!“

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