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Praktische Hilfe für Holocaust Überlebende

Ner Yaakov bietet „Praktische Hilfe“ für die letzten lebenden Zeugen des Holocausts in deren privater Umgebung und wo immer Hilfe nötig ist. Die Volontäre begleiten die Überlebenden ins Krankenhaus und zu ärztlichen Terminen, sie putzen die Wohnungen, helfen beim Einkaufen und lieben es ganz einfach, die Überlebenden zu besuchen. Ner Yaakov hilft auch mit finanzieller Unterstützung, wenn es schwerwiegende Not gibt.

Die ganze Arbeit soll in allem, was wir tun, den Wunsch zur Versöhnung zum Ausdruck bringen.

Zeugnis:

„Ihr schickt junge Menschen als Volontäre nach Israel. Hier treffen sie die Überlebenden und sehen, dass wir „wirkliche“ Menschen sind. Sie sprechen mit uns und bekommen so Informationen direkt von der Quelle. Sie erfahren die schreckliche Wahrheit und wir stellen gemeinsam die Frage: „Warum?“ Das ist alles so wichtig! Sie sind bei uns Zuhause und sie tun eine wunderbare Arbeit. Einige dieser Volontäre gehören bereits zur dritten Generation nach dem Holocaust. Ich segne sie! Mögt ihr weiterhin mit Israel zusammenarbeiten und so lange wir Überlebende leben, schickt uns bitte viele weitere Volontäre, für unser Wohl und für unsere Zukunft!“
   Sima


Begleitung ins Krankenhaus und zum Arzt

Die Volontäre begleiten die Überlebenden zu Besuchen beim Arzt und ins Krankenhaus und auch zu anderen notwendigen Terminen. Sie kümmern sich auch um die Überlebenden, wenn diese krank sind. Diese Hilfe gilt sowohl für Schoah Überlebende, die im Ner Yaakov Haus leben als auch für Überlebende, die in ihrer eigenen Wohnung in der Stadt leben.

 

Das Team von Ner Yaakov
besucht Sachar im Krankenhaus
und feiert seinen Geburtstag


 

Simone begleitet eine Überlebende
zur Chemotherapie.
 


Hilfe beim Hausputz

Zeugnis:

„Ich habe schon viel in meinem Leben mitgemacht. Meine Familie wurde 1941 während des zweiten Weltkriegs ermordet. Ich bin jetzt 86 Jahre alt und vor einiger Zeit hatte ich einen Unfall. Ich bin gefallen und habe mir die Hüfte und den Arm gebrochen. Ich wurde im Krankenhaus operiert. Seit- her kann ich nicht mehr richtig gehen, was mir grosse Mühe bereitet. Manchmal weine ich, weil ich Gott dankbar bin, dass er mich nicht vergessen hat und dass er mir so wunderbare und liebevolle Menschen schickt, um mir zu helfen. Sie achten darauf, dass ich mich nicht einsam fühle und sorgen für mich auf vielfältige Weise – materiell und emotional. Ich bin zu Tränen gerührt, wenn ich darü- ber nachdenke. Ich bin Gott so dankbar für die Menschen, die er mir geschickt hat.“
   Batja (
inzwischen verstorben)

Chana beim Putzen
 


Hilfe beim Einkaufen und anderen praktischen Diensten

Die Volontäre kaufen für die Überlebenden ein; im Supermarkt, oder auf dem Wochenmarkt oder in anderen Geschäften. Sie machen für sie Botengänge und helfen den Überlebenden überall, wo sie können.

Zeugnis:
„Udo – er ist meine Füsse“, sagt Batja (bereits verstorben)

 

Sarah erhält eine Pediküre
(Sarah ist bereits verstorben)

 


Hausbesuche

Ner Yaakov besucht Überlebende in der ganzen Stadt und im ganzen Land.

Zeugnisse:

„Ich hörte zum ersten Mal von Ner Yaakov von meiner Schwester in St. Petersburg. Sie hat Inge dort kennengelernt. Ich brauche Hilfe und habe keine Kinder. Einmal pro Woche kommt ein Volontär zu mir und das hilft mir auf vielfache Weise. Ich spreche auch ein bischen mit den Volontären und so fühle ich mich nicht mehr so allein. Ich weiss, dass jede Woche jemand zu mir kommt und das macht mich froh. Ich gehe so- gar früher vom „Altenklub“ weg, damit ich rechtzeitig zuhause bin, um die Volontärin zu treffen.“

„Ich bin allein, aber meine Familie ist jetzt Ner Yaakov. Dies bedeutet mir sehr viel. Wenn irgend etwas ist, dann kann ich mich immer an Ner Yaakov wenden. Man kann nicht alles mit Geld kaufen, wir alle brauchen ein gutes Wort. Es ist wirklich belebend für mich.“  Julia Salzstein


 

Chana besucht Shoshana

                                  

Helga besucht Raissa


Finanzielle Unterstützung

Ner Yaakov gibt finanzielle Hilfe an bedürftige Holocaust Überlebende und deren Familien, denen oft nur wenig finan- zielle Mittel zur Verfügung stehen. Damit werden Kosten z.b. Medikamente gedeckt oder ein Beitrag zur Miete geleis- tet.


 

 

 

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Last modified: 10/21/10