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Vision

Ner Yaakov ist eine gemeinnützige Organisation, die in Israel gegründet wurde. Ihr primäres Anliegen ist es, Holocaust Überlebenden Fürsorge und Hilfestellung in jeder denkbar möglichen Weise zu geben. Die Organisation hat ein „Zentrum für Holocaust Überlebende“, das ein warmherziges und liebevolles Zuhause für Überlebende ist, ein Ort, wo Überlebende zu Erholung kommen können, ihn aber auch für Zeiten der Ruhe oder zur Erholung nach Krankheit nutzen können. In diesem Zentrum finden Versöhnungstreffen statt und es kommen Gruppen aus Israel und der ganzen Welt, um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Die Organisation stellt auch
„Praktische Hilfe“ für die letzten Zeugen des Holocausts in deren privatem Lebensraum zur Verfügung. Gegründet wurde die Organisation von Christen aus Deutschland, denen es ein grosses Anliegen ist, diese letzten Holocaust Überlebenden zu trösten und in aller Demut ihren Wunsch nach Versöhnung nach all den furchtbaren Erfahrungen der Vergangenheit auszudrücken.

Ner Yaakov wurde mit dem Ziel gegründet, dass es eine 'Kerze der Hoffnung und des Trostes' für Holocaust Überlebende sein möge.


Im Andenken an Yaakov Thalenberg

Ya'akov Thalenberg

Yaakov Thalenberg

Bella Steiner, eine Überlebende von Auschwitz wurde eine gute Freundin von Inge Buhs. Als ihre Freundschaft wuchs, erzählte sie ihr die Geschichte ihres Grossvaters Yaakov Thalenberg. Er wurde in Polen Ende des 19. Jahrhunderts geboren. Er kam aus einem warmen und liebevollen Zuhause, einem Ort, wo jeder Hilfesuchende Annahme und Trost fand.

Yaakov Thalenbergs Leben endete auf sehr tragische Weise durch Erschiessung an  einem Massengrab während des Holocausts. Bella liebte ihn sehr und so war es ihr grösster Trost zu sehen, dass Ner Yaakov nach ihm benannt wurde, um das Andenken ihres Grossvaters zu ehren. Sein liebevolles Zuhause war der Kern von Inges Vision und Wunsch nach einem Ort des Trostes für Holocaust Überlebende.

Yaakov Thalenberg's house in Poland

 


Hintergrund

Nachdem Inge Buhs viele Jahre in Israel gearbeitet hatte, sah sie das Bedürfnis nach einem Zuhause für Holocaust Überlebende, die entweder allein waren oder keine Möglichkeit der Immigration nach Israel sahen, weil sie dort niemanden, oder keinen Ort zum Leben hatten.inge2

Dieses Zuhause, ein Heim für Überlebende, entwickelte sich über die vergangenen Jahre in ein „Zentrum für Holocaust Überlebende“.

1983 wurde Inge von einem Bibelvers aus Ruth 1,16 inspiriert, nach Israel zu kommen:

„Und Ruth sagte:“...wo du hingehst, da will auch ich hingehen; wo du wohnst, da will auch ich wohnen; denn dein Volk
ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.“

Seit diesem Zeitpunkt gab der Gott Israels Inge eine tiefe Liebe für das jüdische Volk.

Zunächst besuchte Inge einen Pflegekurs in Deutschland, wo sie speziell die Hilfe für älterer Menschen lernte und sammelte erste praktische Erfahrungen in einem Seniorenheim in Haifa. Später arbeitete sie in einer Klinik, wo auch die wertvolle Freundschaft mit Bella Steiner, einer Überlebenden von Auschwitz, ihren Anfang nahm.

Als ihre Freundschaft wuchs, vertiefte sich auch Inges Verständnis für den Holocaust und sie spürte den starken Wunsch, sich aktiv in der Versöhnungsarbeit zwischen Juden und Christen, insbesondere Christen aus Deutschland, zu engagieren. 1987 begann Inges Arbeit mit Holocaust Überlebenden. Sie kam mit ihnen am Kranken- und am Sterbebett in Kontakt und wurde auch in deren Leben und im Zuhause vieler Überlebender aufgenommen.
Nach einiger Zeit des Lernens und der praktischen Erfahrung in einem Krankenhaus, setzte Inge ihre Arbeit mit Schoah Überlebenden in Israel fort und half im Haushalt, beim Putzen, beim Einkaufen und bei der medizinischen Pflege.

Sie entwickelte enge Beziehungen mit diesen wertvollen Menschen und konnte so ihrem tiefsten Herzenswunsch Ausdruck verleihen, vielen Holocaust Überlebenden durch praktische Hilfe Hoffnung und Trost zu bringen. Gemeinsam mit zwei anderen Organisationen arbeitete Inge zunächst mit Überlebenden in ganz Israel. In einem weiteren Schritt wandten sie und andere sich denen zu, die in der ehemaligen Sowjetunion lebten. Während ihrer drei Reisen nach Weissrussland und in die Ukraine brachten sie Hilfe und die Liebe des Herrn zu vielen, die die Welt vergessen hatte.

Nachdem sie viele Jahre in Israel gearbeitet hatte, sah Inge das dringende Bedürfnis nach einem 'warmen Zuhause' für Holocaust Überlebende, das ich über die Jahre nun in ein 'Zentrum für Holocaust Überlebende' entwickelte.

Einige entschiedene Christen unterstützten Inges Vision. Es sollte ein Ort für Überlebende sein, wo diese ihr Leben in Liebe und Sicherheit führen konnten, sich treffen konnten wenn sie sich einsam fühlten oder zur Erholung kommen könnten. Die Organisation wurde von ihr und anderen in Israel mit dem gemeinsamen Ziel gegründet: Das Ner Yaakov eine Kerze der Hoffnung und des Trostes für die letzten lebenden Zeuginnen und Zeugen des Holocausts sein möge.


 

Kontakt Informationen

Telephone 972-2-673-4458

FAX 972-2-673-4458

Postal address PO Box 31540, Jerusalem, 91001, Israel

Electronic mail

 

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Last modified: 10/21/10